Pädagogische Grundgedanken (ausführliches Leitbild der PMS)

Leitziel:

In einer starken Gemeinschaft sollen die Schülerinnen und Schüler eine wertorientierte Bildung und Erziehung erhalten, um später ein erfolgreiches und selbstständiges Leben in der Gesellschaft führen zu können. Vorrangiges Ziel ist der Erwerb von Kompetenzen, die ein eigenverantwortliches berufliches und privates Leben ermöglichen. Dazu gehört eine solide Grundausbildung in den Kulturtechniken, Lebensweltorientierung, das Vermitteln von Schlüsselqualifikationen sowie ein aktives lebendiges Miteinander, wo Strukturen geschaffen werden, die es erlauben, die eigene Persönlichkeit zu entfalten und soziale Kompetenzen zu erwerben. Im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht die Schülerin / der Schüler.

Leitgedanken:

Die Schule ist mehr als nur ein Ort, wo gelernt wird

  • Unsere Schule ist ein Ort des gewaltfreien Zusammenlebens. Im Umgang miteinander geben die Regeln und Normen der Schulordnung Orientierung und dienen dem Schutz der Persönlichkeit und dem friedfertigen Miteinander. Grundsätzlich gilt für jeden von uns folgende Regel: Ich gehe so mit anderen um, wie ich mir wünsche, dass andere mit mir umgehen.
  • Wir sind eine Schule, in der ein achtsamer, wertschätzender und vertrauensvoller Umgang die Schulgemeinschaft trägt.
  • Vielfältige Gemeinschaftserlebnisse auf Schulebene stärken das Wir-Gefühl und tragen zu einem offenen und konstruktiven Austausch bei.
  • Feste und Feiern sind Höhepunkte in unserem Schulalltag und intensivieren den Kontakt der Beteiligten. Zur Tradition geworden sind regelmäßige Gottesdienste, die Weihnachtsfeier, der gemeinsame Jahresabschluss, der Eltern-Lehrer-Hock, die Begrüßung der neuen Schüler, die Abschiedsfeier für die Entlassschüler, die Fasnetsdisco, das bunte Fasnetsprogramm mit Narrensprung sowie das Schulfest, das alle drei Jahre stattfindet.
  • Schullandheime, Ausflüge, Fahrten und Unternehmungen bereichern das Schulleben und ermöglichen den Schülern ganz neue Anforderungen und Erfahrungen. Die jährlich stattfindenden Schullandheimaufenthalte der Mittelstufe, die Abschlussfahrt nach Berlin, der Ausflug in den Europapark und das von der SMV organisierte Schlittschuhlaufen sind feste Bestandteile in unserem Jahresablauf.
  • Wir bemühen uns um ein angenehmes Lernklima, das die Lernfreude fördert und das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl stärkt.
  • Die Förderung der Kreativität und die Würdigung von Schülerarbeiten, die im Schulhaus präsentiert werden, sind für uns von zentraler Bedeutung.
  • Es ist uns wichtig, den Schülern und Schülerinnen Demokratieverständnis, Toleranz und Respekt zu vermitteln. Dies geschieht u.a. in den Schülergremien “Schulplenum”, “Streitschlichter” und der SMV.
  • Die zunehmenden gesellschaftlichen Veränderungen erfordern Neustrukturierungen, denen wir seit dem Schuljahr 2009/2010 durch ein ergänzendes Angebot mit ganztägigem Charakter Rechnung tragen.

So lernen wir

  • Lernen mit Kopf, Herz und Hand
    Beim Lernen sollen möglichst alle Sinne des Kindes angesprochen werden. Wir legen großen Wert darauf, ganzheitliches Lernen zu fördern und die Lebenswirklichkeit des Kindes zu berücksichtigen. In einem offenen, entdeckenden Unterricht geben wir Raum für problemlösendes, selbstgesteuertes und kooperatives Lernen.
  • Lernen mit neuen Medien
    Gerade in der heutigen Zeit ist es notwendig, dass sich die Schüler und Schülerinnen frühzeitig im Umgang mit dem PC und dem Internet vertraut machen. Die Medienkompetenz ist eine wichtige Schlüsselqualifikation in unserer Informationsgesellschaft. Daher offerieren wir den Schülern und Schülerinnen verschiedene Lernprogramme und leiten sie an, diese selbsttätig zu nutzen. Außerdem setzen wir das Medium zu vielfältigen Recherchen und Präsentationen ein.
  • Teilnahme an Wettbewerben und Ausschreibungen
    Regelmäßig beteiligen wir uns an verschiedenen Wettbewerben. So ist u.a. die Teilnahme am Schülerwettbewerb für politische Bildung seit Jahren fest im Jahresprogramm der Oberstufenklassen verankert.
  • Fördern und fordern
    Die individuellen Stärken und Schwächen eines jeden Schülers werden durch eine umfangreiche Diagnostik ermittelt und finden in einem differenzierenden Unterricht Berücksichtigung. Die Lernentwicklung des Einzelnen wird kontinuierlich beobachtet und in einem Förderplan schriftlich festgehalten. In Klassenkonferenzen erfolgt ein regelmäßiger Austausch der beteiligten Lehrkräfte. Die Möglichkeit einer Rückschulung behalten wir dabei stets im Blick.
  • Vorbereitung auf Beruf und Leben
    Wir bereiten unsere Schülerinnen und Schüler intensiv und praktisch auf eine berufliche und gesellschaftliche Perspektive vor. Dazu gehört u.a. das Instrument der Profil-AC-Analyse, die Organisation des Schülerkiosks, das Angebot verschiedener Tages- und Blockpraktika sowie das Anlegen eines “Lebensordners”, wo wichtige Unterlagen gesammelt und verwahrt werden.

Jeder ist einzigartig und wird in seiner spezifischen Lern- und Entwicklungsbiografie angenommen und gefördert

  • Lesepatinnen ermöglichen eine individuelle Leseförderung. Das Lesen bildet die Grundlage für eine selbstbestimmte Lebensbewältigung.
  • In einer musikalischen Grundausbildung und im Gesang unterrichten drei Lehrkräfte der örtlichen Musikschule die Klassen 1-5.
  • Gemeinsame Projekte mit der Jugendkunstschule bereichern unser Angebot.
  • Seit dem Schuljahr 2007/08 sind wir eine ausgezeichnete Schule mit bewegungs- und sportspezifischem Schwerpunkt. Neben Bewegungsakzenten im Unterricht und zwei großen Pausen haben die Kinder der Klassen 1-4 mindestens vier Sportstunden. Wir organisieren regelmäßige Sport- und Spieletage und nehmen an verschiedenen Turnieren und Sportwettbewerben teil.

 

Wir haben die Unterstützung starker Partner

  • Eltern
    Zur Elternarbeit gehören Klassenpflegschaftssitzungen und regelmäßige Gespräche zwischen Eltern und Lehrern. Beim “Elternfrühstück”, vor allem in den Unterstufenklassen, werden Gelegenheiten geschaffen, damit sich die Eltern untereinander kennen lernen und in Kontakt treten. Die Eltern werden in viele Aktionen miteingebunden, sie helfen außerdem bei der Finanzierung von Klassenfahrten und Ausflügen.
  • Paten
    Lebens- und berufserfahrene Paten sind zusätzlich zu den Eltern Wegbegleiter, sie unterstützen die Jugendlichen bei schulischen Problemen, bei der Ausbildungsplatzsuche, im Alltag, aber auch im gesellschaftlichen Leben. Diese Patenschaften sind geprägt von einer offenen und kooperativen Begegnung zwischen Paten und Schule.
  • Förderverein
    Dieser unterhält die beiden Tagesgruppen “Treff 12″ und “Doppelpunkt” und unterstützt darüber hinaus alle Schüler der Peter-Meyer-Schule in finanzieller und personeller Form.
  • Vereine
    Die Kooperationen mit den ortsansässigen Vereinen (Leichtathletik, Athleten) bieten Impulse zur Freizeitgestaltung und ermöglichen eine bessere Integration in die Gesellschaft.
  • JuKS³
    In enger Kooperation mit dem Jugend- und Kinderbüro Schramberg hat die Erlebnispädagogik seit Jahren Einzug in unsere Schule gehalten.
  • Friedrich-Ebert-Schule
    Gemeinsam mit der FES, der Gewerblichen und Hauswirtschaftlichen Berufsschule, haben wir seit 2007/08 eine zweijährige Kooperationsklasse eingerichtet mit dem Ziel, die Chancen der Jugendlichen auf eine berufliche Eingliederung zu erhöhen.
  • Netzwerk Betriebe – Agentur für Arbeit – Jugendberufshilfe
    Eine enge Zusammenarbeit und ein intensiver Austausch mit diesen Partnern gewährleisten eine verbesserte Ausbildungsfähigkeit bzw. eine passgenaue berufliche Eingliederung der Jugendlichen.
  • Fachdienste und Ämter
    Bei Bedarf werden Schulpsychologen, Therapeuten, Ärzte sowie Kollegen von Mutpol zu Rate gezogen. In diese Begleitung kann das Jugend- und Versorgungsamt miteinbezogen werden.
  • Jugendsachbearbeiter der Polizei
    Regelmäßig finden in den verschiedenen Klassenstufen Veranstaltungen zur Gewaltprävention mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten statt.

Die Lehrer arbeiten an der Schulentwicklung und an ihrer Professionalität

  • Die Lehrkräfte beteiligen sich im Rahmen der Selbstevaluation an der kollegialen Unterrichtshospitation (QUS).
  • Im Kollegium wird an der Fortschreibung des Schulcurriculums gearbeitet.
  • In einzelnen Arbeitsgruppen werden innovative Ideen entwickelt und der GLK vorgestellt.
  • Es finden regelmäßig Pädagogische Tage statt.
  • Inhalte von Fortbildungen und Fachkonferenzen werden an die GLK weiter gegeben.
  • Eine intensive Teamarbeit ermöglicht das Planen und Umsetzen der Handlungsfelder.