Erlebnispädagogische Elemente

Seit dem Schuljahr 2000/2001 haben erlebnispädagogische Elemente wesentliche Anteile an unserer Arbeit in der Oberstufe. Diese werden, wenn möglich, in Zusammenarbeit mit dem JUKS³ (Jugend- und Kinderbüro Schramberg) schwerpunktmäßig in Klasse 7 und in Klasse 8 durchgeführt. Die zugrunde liegende Konzeption ist hier dokumentiert.

Erlebnispädagogik ist eine Methode des handlungsorientierten Lernens. Ausgewählte Abenteueraktivitäten und Aufgabenstellungen stellen die Teilnehmer vor neue unbekannte Situationen, die bewältigt werden müssen. Fachlich begleitet und in Verbindung mit intensiven Reflexionsphasen fördern diese Herausforderungen die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen.

Die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und sozialen Kompetenzen sind maßgebliche Ziele der Erlebnispädagogik. Kommunikation- und Kooperationsfähigkeit, Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, Flexibilität und Verlässlichkeit sind Fähigkeiten, die für eine erfolgreiche Lebensbewältigung unerlässlich sind.

Durch vorbereitende Spiele sowie komplexe Kooperationsaufgaben in der Halle wächst das Vertrauen und das Verständnis füreinander in der Gruppe. Kenntnisse in der Knoten- und Sicherungstechnik werden intensiv in der Halle und im Steilgelände geübt.

Es finden verschiedene „Abenteuerwellen“ statt, zum Teil ganztägig, in denen diese Kompetenzen vermittelt werden sollen, (Gruppenaufgaben, Vertrauensfälle, Moderation, Hochseilgarten, Höhlenerkundung …).

Wenn möglich, bildet zumeist eine mehrtägige Fahrt den Abschluss, in der die erlebnispädagogischen Elemente im Mittelpunkt stehen.